• bei Reizblase
  • bei Harnröhren- und Blasenkatarrh
  • bei Blasenschwäche und Harnträufeln


    Anwendungsgebiete

    Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Zur Aktivierung und Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte bei Reizblase, Harnröhren- und Blasenkatarrh, Blasenschwäche und Harnträufeln.



    • Wirkstoff
    • Zusammensetzung
    • Dosierung
    Wirkstoff

    Eigenschaften der Inhaltsstoffe
    • Cantharis (Spanische Fliege) hat als Arzneimittelbild ziehenden Schmerz in der Nieren- und Leistengegend, Brennen und Stechen beim Harnlassen und ständigen Harndrang. Verwendung findet dieses Mittel zur unterstützenden Behandlung bei unkomplizierten Harnwegsentzündungen, bei Harngrieß und Steinbildung.
    • Dulcamara (Bittersüß) hat als Wirkungsrichtung die ableitenden Harnwege mit Schmerzen beim Harnlassen und trüben Harn im Arzneimittelbild. Typisch die Beschwerden nach Sitzen auf kaltem Boden, beim Wechsel von warm nach kalt und in kalten Räumen.
    • Mandragora ex herba (Alraune oder Erdmännchen) hat als Arzneimittelbild schwachen Blasentonus mit erschwertem Harnlassen, Nachtröpfeln und Gefühl des Restharnes.
    • Mercurius solubilis Hahnemanni hat als Wirkungsrichtung Magen, Darm und Unterleib mit dem Arzneimittelbild Katarrhe und Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege und der Geschlechtsorgane.
    • Petroselinum (Krause Blattpetersilie) ist ein Mittel bei Reizblase und unterstützend bei Harnwegsentzündungen. Häufiger, heftiger Harndrang, trotz Entleerung stechender Schmerz während und nach dem Harnlassen sind Symptome einer Harnwegsinfektion und gleichzeitig das Arzneimittelbild von Petroselinum.

    Zusammensetzung

    Cantharis Dil. D6, Dulcamara Dil. D4, Mandragora ex herba Dil. D4, Mercurius solubilis Hahnemanni Dil. D9, Petroselinum Dil. D4.


    Dosierung

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
    Zu Beginn der Beschwerden 21 Tropfen halbstündlich bis stündlich max. 5-mal täglich, bei beginnender Besserung bis zu 3-mal täglich.

    Kinder von 6 bis 12 Jahren: 7 Tropfen in etwas Wasser verdünnt bis zu 3-mal täglich.



    Experten-Tipp

    • Homöopathische Tropfen richtig einnehmen

      Die Wirkung wird verbessert, wenn die Tropfen nicht gleich geschluckt, sondern auf der Mundschleimhaut verteilt werden.

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