• bei Leberleiden
  • bei Neigung zu Gallensteinen
  • bei Funktionsstörungen der Galle


    Anwendungsgebiete

    Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab: Zur Aktivierung und Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte bei Leberleiden, Neigung zu Gallensteinen und Funktionsstörungen der Galle.



    • Wirkstoff
    • Zusammensetzung
    • Dosierung
    Wirkstoff

    Eigenschaften der Inhaltsstoffe
    • Carduus marianus (Mariendistel) hat als Wirkungsrichtung Leber und Galle. Das Arzneimittelbild zeigt Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen von grünlich-gelbem Schleim, kolikartige Schmerzen und Durchfall.
    • Berberis (Sauerdorn oder Berberitze) ist ein Mittel, das bei Erkrankungen des Oberbauches, vornehmlich von Leber und Galle, homöopathisch eingesetzt wird. Seine Wirkung entfaltet Berberis speziell bei Gallensteinen und bei den dadurch ausgelösten Koliken.
    • Belladonna (Tollkirsche) hat als Wirkungsrichtung ebenfalls Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Gerade krampfartige Schmerzen gehören zum bevorzugten Arzneimittelbild von Belladonna. Das Arzneimittelbild im Bereich des Verdauungstraktes ist Erbrechen mit kaltem Schweiß, Abneigung gegen Milch und fette Speisen sowie schmerzhaft, berührungsempfindlich aufgetriebener Bauch.
    • Chelidonium (Schöllkraut) zeigt als Arzneimittelbild Entzündungen, Steinbildung und chronische Störungen des Leber-Galle-Systems. Symptom dieser Störung ist unter anderem hellgelber bis grauer Stuhl, der schmerzlos abgeht.
    • Lachesis (Sekret aus der Giftdrüse der lanzenförmigen Viper) wird in der Homöopathie bei Erkrankungen der Leber und der damit verbundenen Galle eingesetzt.
    • Lycopodium (Bärlapp) zeigt ein ähnliches Arzneimittelbild wie Schöllkraut. Entzündungen und Störungen der Galle stehen im Vordergrund.
    • Mentha piperita (Pfefferminze) wird als blähungstreibendes Mittel eingesetzt.
    • Taraxacum (Löwenzahn) ist ein oft eingesetztes Mittel der Homöopathie bei Erkrankungen des Leber-Gallesystems. Das Arzneimittelbild zeigt belegte Zunge und vermehrten Speichelfluss.

    Zusammensetzung

    Belladonna Dil. D4, Berberis Dil. D4, Carduus marianus Dil. D4, Chelidonium Dil. D6, Lachesis Dil. D12, Lycopodium Dil. D6, Mentha piperita Dil. D4, Taraxacum Dil. D4.


    Dosierung

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
    Zu Beginn der Beschwerden 21 Tropfen halbstündlich bis stündlich max. 8-mal täglich, bei beginnender Besserung bis zu 4-mal täglich.



    Experten-Tipp

    • Homöopathische Tropfen richtig einnehmen

      Die Wirkung wird verbessert, wenn die Tropfen nicht gleich geschluckt, sondern auf der Mundschleimhaut verteilt werden.

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