• bei Ischiasschmerzen
  • bei rheumatischen Gelenks- und Muskelschmerzen
  • bei Kreuz- und Nervenschmerzen


    Anwendungsgebiete

    Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Zur Aktivierung und Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte bei Ischiasschmerzen, rheumatischen Gelenks- und Muskelschmerzen sowie Kreuz- und Nervenschmerzen.



    • Wirkstoff
    • Zusammensetzung
    • Dosierung
    Wirkstoff

    Eigenschaften der Inhaltsstoffe
    • Rhus toxicodendron (Giftsumach): Wirkungsrichtung sind der Stütz- und Bewegungsapparat. Im Bereich von Nacken, Schultern und Rücken immer wieder Schmerzen, die sich durch Bewegung allmählich bessern, bei Ruhe ein Gefühl der Steifigkeit in der Wirbelsäule. Typisch ist die Modalität Besserung in der Wärme.
    • Aconitum (Blauer Eisenhut oder Sturmhut) wird eingesetzt bei entzündlichen oder schmerzhaften Nervenerkrankungen, das entspricht auch dem Arzneimittelbild.
    • Ammonium carbonicum (Hirschhornsalz) ist ein Konstitutionsmittel bei abgeschlagenen, müden übergewichtigen Patienten mit Ischiasschmerz, der sich beim Husten und im kalten Wetter verstärkt. Auch bei rheumatischen Muskel- und Gelenksschmerzen.
    • Arsenicum album (Weißes Arsenik) ist ein Konstitutionsmittel des Nervensystems. Zum Arzneimittelbild zählen entzündliche Prozesse, neuralgische Kopfschmerzen und Gliederschmerzen.
    • Bryonia (Rotbeerige Zaun- oder Teufelsrübe): Zum homöopathischen Arzneimittelbild gehören rheumatische Schmerzen, ziehender, reißender Schmerz in den Muskeln am ganzen Körper. Bewegung bringt teilweise Besserung. Die Gelenke sind geschwollen.
    • Colocynthis (Koloquinte) hat ein breites Spektrum des homöopathischen Einsatzes, unter anderem auch im Bereich der Nerven.
    • Gnaphalium (Ruhr- oder Wollkraut) hat als Wirkungsrichtung das periphere Nervensystem sowie den Stütz- und Bewegungsapparat. Als Arzneimittelbild hat Gnaphalium Schmerzen in Armen und Beinen, heftiger Schmerz im Ischiasnerv und seinen Ästen sowie Taubheitsgefühl.
    • Mandragora ex herba (Alraune oder Erdmännchen): Als Arzneimittelbild zeigen sich Ischiasschmerzen.
    • Nux vomica (Brechnuss) ist ein vielfältig angewendetes Mittel der Homöopathie. Eine der Wirkungsrichtungen ist der Stütz- und Bewegungsapparat mit dem Arzneimittelbild nächtliche Kreuzschmerzen.
    • Sulfur (Schwefelblüte) hat als Arzneimittelbild unter anderem rheumatische Beschwerden, die Wirkungsrichtungen sind der Stütz- und Bewegungsapparat.

    Zusammensetzung

    Aconitum Dil. D4, Ammonium carbonicum Dil. D4, Arsenicum album Dil. D12, Bryonia Dil. D4, Citrullus colocynthis Dil. D4, Gnaphalium Dil. D4, Mandragora ex herba Dil. D6, Nux vomica Dil. D12, Rhus toxicodendron Dil. D8, Sulfur Dil. D12.


    Dosierung

    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
    Zu Beginn der Beschwerden 21 Tropfen halbstündlich bis stündlich max. 8-mal täglich, bei beginnender Besserung bis zu 4-mal täglich.

    Kinder von 6 bis 12 Jahren:
    Zu Beginn der Beschwerden 7 Tropfen in etwas Wasser verdünnt halbstündlich bis stündlich max. 6-mal täglich, bei beginnender Besserung bis zu 3-mal täglich.



    Experten-Tipp

    • Homöopathische Tropfen richtig einnehmen

      Die Wirkung wird verbessert, wenn die Tropfen nicht gleich geschluckt, sondern auf der Mundschleimhaut verteilt werden.

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